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Pelletöfen direkt vom Fachhändler - Beratung inklusive

Ein Pelletofen oder Pelletsofen wird mit Pellets, kleinen Sticks auf Holzbasis, beschickt. Pelletöfen werden nach Pelletheizungsöfen und Pelletraumöfen unterschieden. Daneben gibt es nicht nur unterschiedliche Verbrennungsverfahren, auch in der Ausstattung gibt es maßgebliche Unterschiede, sodass Pelletöfen für alle individuellen Anforderungen gezielt ausgewählt werden können. Gegenüber Brennern für andere Brennstoffe gewinnen Pelletöfen zunehmend an Bedeutung.

Nutzen Sie das Angebot einer kostenlosen Pelletofen Fachberatung! Jetzt anrufen: 040 / 751 10 80 60

 

Ein Pelletofen oder Pelletsofen wird mit Pellets, kleinen Sticks auf Holzbasis, beschickt. Pelletöfen werden nach Pelletheizungsöfen und Pelletraumöfen unterschieden. Daneben gibt es nicht nur... mehr erfahren »
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Pelletöfen direkt vom Fachhändler - Beratung inklusive

Ein Pelletofen oder Pelletsofen wird mit Pellets, kleinen Sticks auf Holzbasis, beschickt. Pelletöfen werden nach Pelletheizungsöfen und Pelletraumöfen unterschieden. Daneben gibt es nicht nur unterschiedliche Verbrennungsverfahren, auch in der Ausstattung gibt es maßgebliche Unterschiede, sodass Pelletöfen für alle individuellen Anforderungen gezielt ausgewählt werden können. Gegenüber Brennern für andere Brennstoffe gewinnen Pelletöfen zunehmend an Bedeutung.

Nutzen Sie das Angebot einer kostenlosen Pelletofen Fachberatung! Jetzt anrufen: 040 / 751 10 80 60

 


Der historische Kontext - von der Öllampe zum modernen Pelletofen

Pelletöfen haben sich im Lauf der Jahrhunderte entwickelt. Am Anfang stand im 18. Jahrhundert der sogenannte Argand-Brenner. Dabei wird Öl zum Verbrennen seitlich dem in einem Luftsog stehenden Docht zugeführt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich daraus Füllöfen, die im Funktionsprinzip weitgehend modernen Pelletöfen entsprechen. Solche Öfen besitzen eine Vorrats- und eine Brennkammer, die miteinander verbunden sind. Der Brennstoff, damals häufig Koks, wurde über verschiedene Systeme in den Brennraum transportiert, wobei die Beschickung automatisch gesteuert wird. Zunächst waren in den 1990ern Pressen weitverbreitet, mit denen Papier, Sägespäne und Sägemehl zu Briketts verarbeitet werden können. Zur selben Zeit wurden dann auch Pellets immer populärer.

 

Der Pelletofen als Raumofen oder Heizungsbrenner

Bei den Pelletöfen lassen sich Öfen als Raum- oder für die Zentralheizung unterscheiden. Bei der Zentralheizung wird zwischen primären und nachgeschalteten Pelletöfen unterschieden. Letztgenannte stellen eine kostengünstige Alternative zum Primärpelletofen dar, da sie an ein vorhandenes Zentralheizungssystem angeschlossen werden. Dieses Prinzip kann auch beim Raumpelletofen zum Tragen kommen. 

Neben dem herkömmlichen Pelletofen, der die Wärme ausschließlich an den Raum abgibt, gibt es noch wassergeführte Pelletöfen. Wassergeführte Pelletöfen können ebenfalls an eine vorhandene Zentralheizung angeschlossen werden. wassergeführte Pelletöfen unterstützen die Heizung oder können diese in Einzelfällen sogar vollständig ersetzen. Dabei müssen jedoch unbedingt die gesetzlichen Vorschriften beachtet werden. Je nachdem, ob wassergeführte Pelletöfen nur einen Teil oder die gesamte Heizleistung übernehmen soll, müssen sie entsprechend zertifiziert sein.

 

Pelletofenleistung, technische Verfahren und Ausstattungsvarianten

Die herkömmlichen und wassergeführte Pelletöfen als Raumofen liegen in einem Leistungsbereich zwischen 3 und 10 kW, bei Heizungspelletöfen beginnt es bei circa 10 kW. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus ist eine Leistung um die 15 kW ausreichend, bei großen Anlagen werden mehrere Pelletöfen hintereinander (kaskadenartig) geschaltet. Wassergeführte Pelletöfen (Raumofen) führen einen Teil der Wärme über Wassertaschen an den Außenseiten der Brennkammer oder über einen Wärmetauscher zur Heizung ab. Die restliche Wärme wird zum Heizen des Raums genutzt.

 

Dabei kann das Verhältnis Heizen des Raums und Wassererwärmung für die Heizung für wassergeführte Pelletöfen variieren. Das Verhältnis für wassergeführte Pelletöfen kann bei 50/50 liegen und bis 80/20 reichen. Welcher Ofen der richtige ist, hängt von der Raumgröße und der benötigten Leistung der Heizung ab. Bei den meisten Pelletöfen wird die Brennstoffbeschickung durch die integrierte Steuerungseinheit geregelt. Dazu kommen verschiedene Systeme zum Einsatz. Die Pellets können zum Beispiel über eine Schnecke vom Vorratsbehälter in den Brennraum gefördert werden, es gibt aber deutlich mehr Varianten:

 

  • Fallschachtbeschickung
  • Sturzbrandverfahren
  • Querschubbeschickung
  • Unterschubbefeuerung
  • Walzenrostverfahren

 

Darüber hinaus gibt es Pelletöfen mit modulierendem Betrieb. Das heißt, die Leistung wird dynamisch an den Bedarf angepasst. Der Vorratsbehälter von Raumpelletöfen kann von einer bis hin zu mehreren benötigten Tagesbedarfsmengen liegen. Hohen Komfort und weniger Nachfüllen erfordern Pelletöfen mit einem Vorratsbehälter zwischen 300 und 400 Liter. Der Wirkungsgrad von einem Pelletofen sollte bei mindestens 90 Grad liegen.

 

Pelletöfen erzeugen nicht dieselbe Atmosphäre wie ein Holzofen

Während die Beschickung automatisch gesteuert wird, muss die Asche beim Raumpelletofen durch den Besitzer ausgetragen werden. Beim Pelletofen verbrennt zudem nicht das gesamte Brenngut im Brennraum gleichzeitig. Vielmehr wird immer nur ein Teil der Pellets verbrannt. Systembedingt wird ein Gebläse benötigt. Dieses Gebläse kann zu einem leisen Nebengeräusch insbesondere in ansonsten leisen Räumen führen.

 

Das kann von Wichtigkeit sein, denn beim Verbrennen entstehen keine weiteren Geräusche - es gibt auch nicht das typische Knistern eines Holzofens. Selbst die Flammenfarben eines Pelletofens unterscheiden sich gegenüber der Flamme bei der Holzverbrennung. Das ist ebenfalls wichtig zu wissen, denn es gibt wie bei Kaminöfen auch Pelletöfen mit Sichtscheibe. Die Wärme ist eher mit der eines klassischen Ölofens oder einer Raumgasheizung zu vergleichen.

 

Nachhaltiges Heizen mit Pellets endet nicht mit dem Kauf eines Pelletofens

Pelletöfen sind vor allem deshalb zu beliebt, weil sie dem wachsenden Umweltbewusstsein entsprechen. Es wird nur das CO2 freigesetzt, welches zuvor beim Wachsen des Holzes aus der Umgebung aufgenommen und gespeichert wurde. Jedoch ist es durchaus sinnvoll, auf die Ökobilanz von verschiedenen Pelletangeboten zu achten. Manche Pellets legen umfassende Transportwege aus Afrika zurück. Ansonsten sind Pellets frei von chemischen Zusätzen, welche die Umwelt belasten würden. Der Brennwert ist durch die hohe Dichte höher als bei den meisten Brennholzarten, außerdem auch preiswerter. Längst sind Experten der festen Überzeugung, dass dem Pelletofen die Zukunft als Raumofen wie auch als Heizungsbrenner gehört und mittelfristig alle anderen Brennstofföfen ablösen wird.

 

Einen Pelletofen nie nach Gefühl auswählen

Unabhängig davon, ob nun ein Pelletofen für bestimmte Räume, zum Erwärmen oder Unterstützen der Zentralheizung dient, der jeweilige Bedarf (Raumpelletofen, wassergeführte Pelletöfen, Heizungsbrenner oder Heizungsanbaupelletofen) muss exakt von ausgebildeten Fachleuten berechnet werden. Meisterbetriebe wie Heizungsbauer und Kaminkehrer sind hier die wichtigste Anlaufstellen. Der zuständige Kaminkehrer kennt auch die gesetzlichen Vorschriften und weiß, welcher Pelletofen eingesetzt werden sollte oder darf. Ein überdimensionierter Pelletofen macht weder als Raumofen noch als Heizungsbrenner Sinn. Die Mehrkosten in der Anschaffung amortisieren sich nicht und gegebenenfalls kann der Pelletofen auch nicht optimal verbrennen.

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Der historische Kontext - von der Öllampe zum modernen Pelletofen

Pelletöfen haben sich im Lauf der Jahrhunderte entwickelt. Am Anfang stand im 18. Jahrhundert der sogenannte Argand-Brenner. Dabei wird Öl zum Verbrennen seitlich dem in einem Luftsog stehenden Docht zugeführt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich daraus Füllöfen, die im Funktionsprinzip weitgehend modernen Pelletöfen entsprechen. Solche Öfen besitzen eine Vorrats- und eine Brennkammer, die miteinander verbunden sind. Der Brennstoff, damals häufig Koks, wurde über verschiedene Systeme in den Brennraum transportiert, wobei die Beschickung automatisch gesteuert wird. Zunächst waren in den 1990ern Pressen weitverbreitet, mit denen Papier, Sägespäne und Sägemehl zu Briketts verarbeitet werden können. Zur selben Zeit wurden dann auch Pellets immer populärer.

 

Der Pelletofen als Raumofen oder Heizungsbrenner

Bei den Pelletöfen lassen sich Öfen als Raum- oder für die Zentralheizung unterscheiden. Bei der Zentralheizung wird zwischen primären und nachgeschalteten Pelletöfen unterschieden. Letztgenannte stellen eine kostengünstige Alternative zum Primärpelletofen dar, da sie an ein vorhandenes Zentralheizungssystem angeschlossen werden. Dieses Prinzip kann auch beim Raumpelletofen zum Tragen kommen. 

Neben dem herkömmlichen Pelletofen, der die Wärme ausschließlich an den Raum abgibt, gibt es noch wassergeführte Pelletöfen. Wassergeführte Pelletöfen können ebenfalls an eine vorhandene Zentralheizung angeschlossen werden. wassergeführte Pelletöfen unterstützen die Heizung oder können diese in Einzelfällen sogar vollständig ersetzen. Dabei müssen jedoch unbedingt die gesetzlichen Vorschriften beachtet werden. Je nachdem, ob wassergeführte Pelletöfen nur einen Teil oder die gesamte Heizleistung übernehmen soll, müssen sie entsprechend zertifiziert sein.

 

Pelletofenleistung, technische Verfahren und Ausstattungsvarianten

Die herkömmlichen und wassergeführte Pelletöfen als Raumofen liegen in einem Leistungsbereich zwischen 3 und 10 kW, bei Heizungspelletöfen beginnt es bei circa 10 kW. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus ist eine Leistung um die 15 kW ausreichend, bei großen Anlagen werden mehrere Pelletöfen hintereinander (kaskadenartig) geschaltet. Wassergeführte Pelletöfen (Raumofen) führen einen Teil der Wärme über Wassertaschen an den Außenseiten der Brennkammer oder über einen Wärmetauscher zur Heizung ab. Die restliche Wärme wird zum Heizen des Raums genutzt.

 

Dabei kann das Verhältnis Heizen des Raums und Wassererwärmung für die Heizung für wassergeführte Pelletöfen variieren. Das Verhältnis für wassergeführte Pelletöfen kann bei 50/50 liegen und bis 80/20 reichen. Welcher Ofen der richtige ist, hängt von der Raumgröße und der benötigten Leistung der Heizung ab. Bei den meisten Pelletöfen wird die Brennstoffbeschickung durch die integrierte Steuerungseinheit geregelt. Dazu kommen verschiedene Systeme zum Einsatz. Die Pellets können zum Beispiel über eine Schnecke vom Vorratsbehälter in den Brennraum gefördert werden, es gibt aber deutlich mehr Varianten:

 

  • Fallschachtbeschickung
  • Sturzbrandverfahren
  • Querschubbeschickung
  • Unterschubbefeuerung
  • Walzenrostverfahren

 

Darüber hinaus gibt es Pelletöfen mit modulierendem Betrieb. Das heißt, die Leistung wird dynamisch an den Bedarf angepasst. Der Vorratsbehälter von Raumpelletöfen kann von einer bis hin zu mehreren benötigten Tagesbedarfsmengen liegen. Hohen Komfort und weniger Nachfüllen erfordern Pelletöfen mit einem Vorratsbehälter zwischen 300 und 400 Liter. Der Wirkungsgrad von einem Pelletofen sollte bei mindestens 90 Grad liegen.

 

Pelletöfen erzeugen nicht dieselbe Atmosphäre wie ein Holzofen

Während die Beschickung automatisch gesteuert wird, muss die Asche beim Raumpelletofen durch den Besitzer ausgetragen werden. Beim Pelletofen verbrennt zudem nicht das gesamte Brenngut im Brennraum gleichzeitig. Vielmehr wird immer nur ein Teil der Pellets verbrannt. Systembedingt wird ein Gebläse benötigt. Dieses Gebläse kann zu einem leisen Nebengeräusch insbesondere in ansonsten leisen Räumen führen.

 

Das kann von Wichtigkeit sein, denn beim Verbrennen entstehen keine weiteren Geräusche - es gibt auch nicht das typische Knistern eines Holzofens. Selbst die Flammenfarben eines Pelletofens unterscheiden sich gegenüber der Flamme bei der Holzverbrennung. Das ist ebenfalls wichtig zu wissen, denn es gibt wie bei Kaminöfen auch Pelletöfen mit Sichtscheibe. Die Wärme ist eher mit der eines klassischen Ölofens oder einer Raumgasheizung zu vergleichen.

 

Nachhaltiges Heizen mit Pellets endet nicht mit dem Kauf eines Pelletofens

Pelletöfen sind vor allem deshalb zu beliebt, weil sie dem wachsenden Umweltbewusstsein entsprechen. Es wird nur das CO2 freigesetzt, welches zuvor beim Wachsen des Holzes aus der Umgebung aufgenommen und gespeichert wurde. Jedoch ist es durchaus sinnvoll, auf die Ökobilanz von verschiedenen Pelletangeboten zu achten. Manche Pellets legen umfassende Transportwege aus Afrika zurück. Ansonsten sind Pellets frei von chemischen Zusätzen, welche die Umwelt belasten würden. Der Brennwert ist durch die hohe Dichte höher als bei den meisten Brennholzarten, außerdem auch preiswerter. Längst sind Experten der festen Überzeugung, dass dem Pelletofen die Zukunft als Raumofen wie auch als Heizungsbrenner gehört und mittelfristig alle anderen Brennstofföfen ablösen wird.

 

Einen Pelletofen nie nach Gefühl auswählen

Unabhängig davon, ob nun ein Pelletofen für bestimmte Räume, zum Erwärmen oder Unterstützen der Zentralheizung dient, der jeweilige Bedarf (Raumpelletofen, wassergeführte Pelletöfen, Heizungsbrenner oder Heizungsanbaupelletofen) muss exakt von ausgebildeten Fachleuten berechnet werden. Meisterbetriebe wie Heizungsbauer und Kaminkehrer sind hier die wichtigste Anlaufstellen. Der zuständige Kaminkehrer kennt auch die gesetzlichen Vorschriften und weiß, welcher Pelletofen eingesetzt werden sollte oder darf. Ein überdimensionierter Pelletofen macht weder als Raumofen noch als Heizungsbrenner Sinn. Die Mehrkosten in der Anschaffung amortisieren sich nicht und gegebenenfalls kann der Pelletofen auch nicht optimal verbrennen.

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